ARCOmadrid 2026 stellt lateinamerikanische Kunstschaffende in der Sektion Profiles heraus

Die Messe ARCOmadrid zeigt Arbeiten von Ana Cláudia Almeida, Ernesto Neto, Rivane Neuenschwander und weiteren in der von José Esparza Chong Cuy kuratierten Sektion Profiles | Latin American Art.

Caíque Nucci

Text von Caíque Nucci

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In der Ausgabe 2026 der ARCOmadrid zeigt Fortes D’Aloia & Gabriel eine Werkgruppe, die lateinamerikanische Kunstschaffende mit unterschiedlichen Zugängen zwischen Malerei, Skulptur und transdisziplinärer Praxis versammelt. Die Teilnahme umfasst Arbeiten von Ernesto Neto, Rivane Neuenschwander, Janaina Tschäpe, Cristiano Lenhardt, Luiz Zerbini, Márcia Falcão, Pélagie Gbaguidi und Ana Cláudia Almeida. Parallel dazu bespielt Ana Cláudia Almeida einen Einzelstand mit neuen Arbeiten, gezeigt in Zusammenarbeit mit Quadra, in der von José Esparza Chong Cuy kuratierten Sektion Profiles | Latin American Art.

Die von der Galerie gezeigte Auswahl versammelt Kunstschaffende, die von unterschiedlichen materiellen Untersuchungen ausgehen. Ernesto Neto entwickelt organische Strukturen, die das Publikum einladen, den Raum über die sinnliche Erfahrung wahrzunehmen. Rivane Neuenschwander zeigt Bilder leerer Räume, die über Erinnerung und Gewalt nachdenken. Janaina Tschäpe wiederum baut abstrakte Kompositionen, in denen Farbe und Geste malerische Oberflächen in Bewegung ordnen.

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MÁRCIA FALCÃO, Malandra não Para XXXIII, 2026, Öl und Ölkreide auf Leinwand

Weitere vertretene Kunstschaffende erweitern dieses Gespräch über hybride Sprachen. Cristiano Lenhardt verbindet Keramik, Malerei, Textil und Relief in Arbeiten, die zwischen Objekt und Bild wandern. Luiz Zerbini entwickelt Bilder, die Muster und Rhythmen der natürlichen Welt beobachten, während Márcia Falcão die menschliche Figur über Formen in stetiger Verwandlung untersucht. Parallel dazu behandeln Pélagie Gbaguidi und Ana Cláudia Almeida Erinnerung, Geste und kulturelle Bezüge ausgehend von der Materialität der Malerei.

Der Einzelstand von Ana Cláudia Almeida versammelt Bilder auf Baumwollpapier und Stoff neben einer großformatigen skulpturalen Komposition, die gemeinsam mit Quadra entwickelt wurde. Die Praxis der Künstlerin beginnt im unmittelbaren Kontakt mit dem Material und lässt frühere Spuren und Schichten an der Oberfläche sichtbar bleiben. So entstehen Arbeiten, die Zeit, Handlung und Verwandlung über den Aufbau des Bildes hinweg festhalten.

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JANAINA TSCHÄPE, Coração disparado, 2025, Öl und Ölkreide auf Leinen

Die Teilnahme an der ARCOmadrid fügt diese Produktionen in den internationalen Kreis zeitgenössischer Kunst ein, in dem die Präsenz lateinamerikanischer Kunstschaffender ihre institutionelle und marktbezogene Sichtbarkeit ausweitet. Die Messe wirkt als Treffpunkt zwischen Galerien, Kuratorinnen und Kuratoren sowie Sammelnden und verbindet künstlerische Praktiken aus verschiedenen Regionen mit einem weltweiten Publikum.

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A instalação interativa Canvas, desenvolvida pelo artista húngaro Gaspar Battha @gasparbattha e exibida no Zsolnay Light Festival @fenyfeszt

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