Beautysalons setzen auf Luxushotel-Praktiken für höhere Umsätze
Mit einem Umsatz von rund 27 Milliarden US-Dollar belegt Brasilien laut einer Erhebung von Euromonitor International den vierten Platz unter den größten globalen Märkten für Schönheit und Körperpflege.
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Caíque NucciText von Caíque Nucci
Gründer
Mit einem Umsatz von rund 27 Milliarden US-Dollar belegt Brasilien den vierten Platz unter den größten globalen Märkten für Schönheit und Körperpflege, so die Euromonitor International. Und die Erfahrung wiegt inzwischen fast so schwer wie das Endergebnis: Eine Studie von PwC zeigt, dass 73% der Konsumenten die Erfahrung als relevant für die Kaufentscheidung ansehen und 43% für mehr Bequemlichkeit auch mehr bezahlen würden.
Angesichts dieses Szenarios suchen Salons zunehmend Referenzen außerhalb des eigenen Segments und importieren Praktiken der Luxushotellerie, um Kunden zu gewinnen, zu binden und den Durchschnittsbon zu steigern.
Für Saulo Abrahão, Gründer des Salons DUO+ und Mentor von Salonbesitzern, vergleicht der heutige Konsument den Service branchenübergreifend, nicht nur innerhalb der eigenen Kategorie. „Die Kundin bewertet nicht nur Haare oder Nägel. Sie vergleicht, wie sie in Restaurants, Hotels, Kliniken und Premium-Läden behandelt wurde. Der Salon, der das versteht, verlässt den Preiswettbewerb und beginnt, über den Wert zu konkurrieren“, sagt er.
In der Praxis verwandelt das Konzept triviale Schritte in strategische Momente: ein vorbereiteter Empfang, eine organisierte Umgebung, eine einfache Terminvereinbarung, Pünktlichkeit, beratender Service und ein sorgfältiger Abschied.
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