Complete DashboardLeitfaden

Was ein 3D-Modell eines Produkts kostet und wovon der Preis abhängt

Die kurze Antwort: Es hängt weniger vom Produkt ab als vom Verfahren. Dieselbe Handtasche kann Tage an Arbeit für eine Modelliererin bedeuten oder wenige Minuten Rechenzeit, und beide Antworten sind für unterschiedliche Zwecke richtig. Dieser Leitfaden enthält keine Preisliste. Er erklärt, was in die Rechnung einfließt, damit sich Angebote sinnvoll vergleichen lassen.

Was die Kosten steigen lässt

  • Komplexität der Form: Eine Parfumschachtel ist einfach, eine Sandale mit feinen Riemen oder ein durchbrochenes Schmuckstück verlangt deutlich mehr Arbeit.
  • Schwierige Materialien: Glas, transparentes Acryl, spiegelndes Metall und glänzende Stoffe sind besonders aufwendig originalgetreu wiederzugeben.
  • Detailgrad: Ein Modell für eine Kampagne, das aus der Nähe auf einem großen Bildschirm zu sehen ist, braucht eine Ausarbeitung, die eine Produktseite nicht benötigt.
  • Varianten: Jede Farbe, Größe oder Oberfläche kann ein neues Modell sein oder nur ein Materialwechsel am selben Modell, und das verändert die Rechnung erheblich.
  • Korrekturschleifen: wie viele Durchgänge enthalten sind, bis das Stück freigegeben wird.
  • Aufbereitung für das Web: Die Datei muss leicht genug sein, um auf dem Smartphone zu laden, und für Augmented Reality in Originalgröße vorliegen.

Drei Verfahren im Vergleich

  1. 01

    Manuelle Modellierung im Studio

    Eine Fachkraft baut das Stück in einem 3D-Programm nach, anhand von Fotos, Maßen und Mustern. Das Verfahren bietet mehr Kontrolle als die anderen und ist das einzige, das sehr komplexe oder physisch noch nicht existierende Stücke gut bewältigt. Die Dauer liegt bei Tagen pro Stück, die Kosten fallen pro Stück an, mit wenig Unterschied zwischen dem ersten und dem hundertsten.

  2. 02

    Erfassung über Fotos rund um das Objekt

    Dutzende oder Hunderte Fotos rund um das Produkt werden zu einem Modell zusammengesetzt. Dafür braucht es das Stück vor Ort, eine gut ausgeleuchtete Aufnahmesitzung und Nachbearbeitung. Die Maße sind verlässlich, transparente und spiegelnde Oberflächen bereiten jedoch Probleme.

  3. 03

    Erzeugung aus dem Produktfoto

    Das Stück wird mit künstlicher Intelligenz aus einem oder mehreren Fotos, die der Shop bereits hat, in 3D rekonstruiert. Das dauert Minuten, und die Kosten pro Stück sind ein Bruchteil der beiden anderen Verfahren, was die Rechnung für ganze Sortimente verändert. Dafür wird die Seite, die das Foto nicht zeigt, erschlossen, und sehr feine, transparente oder mit kleiner Schrift versehene Stücke brauchen unter Umständen eine Nachbesserung.

Kosten, die im Angebot nicht auftauchen

Die Datei ist erst der Anfang. Danach kommen der Viewer, der das Stück im Shop öffnet, Augmented Reality auf dem Smartphone, die Aktualisierung, wenn sich das Produkt ändert, und die Messung der Nutzung. Ein Angebot, das nur das Modell berechnet, kann am Ende teurer werden, wenn jeder dieser Teile gesondert gelöst werden muss.

Wie Sie entscheiden

Die Frage, die die Entscheidung ordnet, lautet: Wie viele Stücke brauchen Sie im Jahr? Für fünf Kampagnenstücke mit künstlerischer Leitung ist die manuelle Modellierung meist gut angelegtes Geld. Für das ganze Sortiment macht erst die Erzeugung aus dem Foto das Projekt möglich. Viele Marken nutzen beides: das Studio für die Neuheit, die Erzeugung für den Rest.

Wie Complete arbeitet

In Complete Dashboard erzeugt die Marke die Stücke aus ihren eigenen Fotos, mit Viewer, Augmented Reality und Messung inklusive. Das erste Stück ist kostenlos, sodass Sie die Qualität beurteilen können, bevor über ein Paket gesprochen wird. Braucht ein Stück künstlerische Leitung oder eine besondere Ausarbeitung, erstellt Complete Studio ein individuelles Angebot. Die Konditionen für den jeweiligen Fall werden der Marke direkt vorgelegt.

Häufige Fragen

Warum nennt Complete auf dieser Seite keine Preise?

Weil der Betrag von der Menge, der Art des Stücks und dem abhängt, was zusammen mit dem Modell geliefert wird. Eine einzelne Zahl auf einer Seite führt eher in die Irre, als dass sie hilft. Der Weg ist, das erste Stück zu testen, das kostenlos ist, und für alles Weitere mit Complete zu sprechen.

Eignet sich ein aus dem Foto erzeugtes 3D-Modell für Augmented Reality?

Ja, sofern es in Originalgröße vorliegt und für das Smartphone leicht genug ist. Das Dashboard liefert das Stück bereits in diesem Zustand.

Lohnt sich ein eigenes Modell für jede Farbe?

Nicht immer. Wenn sich nur die Farbe ändert, reicht meist ein Materialwechsel am selben Modell. Ändert sich die Form, etwa bei sehr unterschiedlichen Größen, ist es ein eigenes Modell.

Sehen Sie es mit Ihrem Produkt

Das erste Stück im Complete Dashboard ist kostenlos und in Minuten fertig. Für Projekte nach Maß sprechen Sie mit Complete.